Freitag, 17. August - Sonntag, 18. November 2018

Die Wege des Eisens - Eisenskulpturen & Fotografien von Schiffswracks

Manfred Sährig & Jürgen Hohmuth

Die Ausstellung wird von Kapitän Ulf Wolter am Freitag, den 17. August, eröffnet, begleitet von Gottfried Röszler mit Trommelklängen. Im Paradiessaal am Dom berichten ab 19.30 Uhr Ulf Wolter und Jürgen Hohmuth in einer Bildpräsentation über ihre Reisen zu den Schiffswracks von Kap Hoorn. Für einen kleinen Imbiss in der Pause ist gesorgt.
Geöffnet ist die Kunstausstellung vom 17. August bis 18. November 2018 von Dienstag bis Sonntag 10 – 12 und 13 – 18 Uhr.
Ab Oktober Mittwoch – Sonntag 10 – 12 und 13 – 17 Uhr.

  

Tag am Meer, Kamakura - Manfred Sährig                         "Lord Lonsdal", Punta Arenas, Patagonien - Jürgen Hohmuth


Der vielgereiste, in Berlin tätige Fotograf Jürgen Hohmuth realisierte mit seiner Agentur „zeitort“ bislang dreißig Bildbände und Kalender. Sein Buch „Wracks am Ende der Welt“ erschien bei Köhler & Amelang. Gemeinsam mit Ulf Wolter, gegenwärtig Kapitän der „MS Europa 2“, entstand eine beeindruckende Dokumentation über Schiffswracks am Kap Hoorn in Wort und Bild. Das Kap Hoorn gilt als eine der schwierigsten Schiffspassagen der Welt. Daraus resultiert die Dichte der dort liegenden Schiffswracks, die beispielhaft in der Ausstellung „Die Wege des Eisens – Eisenskulpturen und Fotografien“ ab Freitag, den 17. August 2018, im Prignitz-Museum am Dom zu Havelberg zu sehen sein werden. Auf zwanzig großformatigen Fotografien werden Zeichen der Vergänglichkeit gezeigt. Die auf Leinwand gedruckten Motive korrespondieren mit den Metallskulpturen von Manfred Sährig, die unter ausschließlicher Verwendung von Fundstücken aus Eisen entstanden. Das Basismaterial wurde gesammelt, getauscht oder erworben. Die Geschichten dieser Fundstücke sind ahnbar, aber nie ganz nachweisbar. Die Unwissenheit über die ursprüngliche Funktionalität des vielfältigen Fundmaterials stellt einen stark inspirierenden Moment dar, welcher durch die Fragmentierungen, mechanische Deformation und oberflächliche Korrosionen noch verstärkt wird. Die entstandenen poetischen Arbeiten stehen in der Tradition der europäischen Eisenbildhauerei. Arbeiten beider Künstler befinden sich in Museen und Sammlungen des In- und Auslandes.

 

Sonntag, 03. März - Sonntag, 22. April 2018

Geschichte der Brandenburger Ziegelindustrie im 19. Jahrhundert

Im östlichen Kreuzgang präsentierte das Prignitz-Museum die Ausstellung der Freunde der Ziegeleigeschichte der Mark Brandenburg e.V. .

Ziegeleien spielten über Jahrhunderte in Havelberg und im Elb-Havel-Winkel eine große Rolle. Im 19. Jahrhundert hatte in den Orten entlang der Havel und Elbe beinahe jedes Dorf eine Ziegelei, war fast jeder vierte Landbewohner auf Ziegeleien oder mit dem Transport der Steine in der Schifffahrt beschäftigt.

Die Ausstellung vermittelte auf Schautafeln einen informativen Einblick in die regionale Entwicklung der Ziegeleigeschichte. Hintergründe über die Krankheiten der Ziegler oder über die Kinderarbeit auf den Ziegeleien warem weitere Themen. Interessante Exponate aus der privaten Sammlung von Sven Kornisch und den Sammlungen der Museen in Genthin, Rathenow und Havelberg rundeten die Ausstellung ab und machten sie lebendig. Möglich wurde dies durch die akribische Forschungstätigkeit von Regionalhistorikern und Ziegeleifreunden, die mit dieser Schau erstmals ihr Wissen öffentlich vorstellten.

Nach zweijähriger Bauzeit konnten die Besucher den neu eingerichteten Eingangsbereich im Westflügel nutzen. Die Eröffnung der Ausstellung zur Ziegeleigeschichte verband Museumsleiterin Antje Reichel mit einer kleinen Rückschau auf die umfangreichen Baumaßnahmen an diesem Teil der Klosteranlage. Der Westflügel beherbergt nun die Abteilung "Domgeschichte".

Havelberger Volksstimme: Ausstellungseröffnung am 3.3.18

  






Mittwoch, 23. März  - Sonntag, 10. April 2016

Grußkarten zu Ostern
aus der Sammlung Nis Clason



Die Ausstellung zeigte Postkarten aus der Sammlung von Nis Clason. Sie stammen aus der Zeit von 1903 bis in die 1980er Jahre.

Die österlichen Grußkarten stellen Frühlingsmotive dar und feiern den Aufbruch der Natur aus dem Winterschlaf. Lamm, Küken und Ei inmitten frischgewachsenem Pflanzengrün zieren die Karten. Der Osterhase als Fruchtbarkeitssymbol darf natürlich nicht fehlen. Auf den religiösen Osterkarten sind die Auferstehung Jesu Christi, Christus als Hirte oder das Lamm Gottes (Agnus Dei) oft verwendete Darstellungen.

Um 1900 entstand der Brauch, zu Festen wie Ostern Grußkarten an Verwandte und Freunde zu senden. Die Jahre zwischen 1898 und 1918 gelten als Blütezeit der aufwendig gestalteten Motivkarten.

Im ersten Weltkrieg (1914-1918) hielten patriotische Motive mit Uniform Einzug. Süße Kinder im Feldgrau, Hasenkinder mit kleinen Fahnen der Kriegsverbündeten, Siegerkränze, Deutschland und Österreich waren von einem baldigen Sieg überzeugt. Das Ostergrün wird von den Farben des Deutschen Kaiserreiches durchzogen.

Bis zum 10. April war die Kabinettausstellung im Prignitz-Museum zu sehen. (Zugang derzeit über den Propsteiplatz - Ostseite des Domes)




Der Hase zierte über Jahrzehnte die ehemalige Drogerie Gützkow in Havelberg zur Osterzeit. Im Prignitz-Museum begrüßt er in diesem Jahr die Gäste zur Kabinettausstellung.